Omas und Opas zu verleihen

„Schau mal, Opa, ich boxe jetzt“, ruft die vierjährige Franziska und schlägt einen Haken gegen den Standboxsack. Opa Hans springt von seinem Stuhl auf und rennt zu Franziska: „Hey, du bist ja richtig stark. Aus dir wird bestimmt eine großartige Boxerin.“ Opa Hans ist eigentlich gar nicht der Opa von Franziska, sondern nur ihr sogenannter Leihopa. Er ist Teil eines besonderen Projekts, das in Traunreut die junge Generation mit der älteren vereint: die Oma-Opa-Vermittlung. Betreut wird das Projekt von Lydia Hogger. „Wir stehen unter der Schirmherrschaft der Diakonie Traunstein und treffen uns einmal im Monat im Mehrgenerationenhaus in Traunreut“, erklärt die 71-Jährige. Das Hauptziel der Traunreuter Oma-Opa-Vermittlung ist es, junge Familien mit älteren Frauen und Männern zusammenzubringen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vor sechs Jahren auf Initiative des Traunreuter Seniorenbeirats.

 

Mehr zu diesem tollen Projekt in der aktuellen Ausgabe der ROSENHEIMERIN.